4. Fronhofen mit Tuifstädt und Obermagerbein

Bereits um 1140 wird ein Hochadelsgeschlecht von Fronhofen urkundlich genannt.
Es dürfte auf dem nahen gesessen sein, wo eine mittelalterliche Wallanlage die Fronhofener Pfarrkirche samt Friedhof umgibt und als ehemalige Vorburg zu deuten ist. Am steilen Nordhang liegt die vorgeschichtlich bedeutsame Höhle 'Hansele Hohl', benannt nach einem Mann, der als Überlebender des im Dreißigjährigen Krieg verwüsteten Dorfes Fronhofen hier gehaust hat. Westlich des erhebt sich mit zwei Felskuppen und spärlichen Mauerresten der einstigen Burg, die wohl im frühen 12. Jahrhundert erbaut worden ist und Stammsitz der Edelfreien von Hohenburg war. Die Hohenburg war Verwaltungssitz der gleichnamigen Herrschaft bis diese im 16. Jahrhundert nach Bissingen verlegt wurde. Vor 1281 ging die Herrschaft Hohenburg an die Grafen von Oettingen über. Die Kapelle 'Maria Hilf' im Ort besteht seit 1752.
Nördlich des liegt im wohl reizvollsten Abschnitt des Kesseltals der Weiler Tuifstädt.
Nordostwärts von Fronhofen grüßt von sonniger Höhe der Weiler Obermagerbein.


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